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    Verwaltungsgerichte

    Öffentlich-rechtliche Streitigkeiten werden in Deutschland in erster Instanz vor den Verwaltungsgerichten, in zweiter Instanz in der Regel nach einem Berufungszulassungsverfahren vor den Oberverwaltungsgerichten und Verwaltungsgerichtshöfen und im Rahmen einer ebenfalls zulassungsbedürftigen reinen Rechtsprüfung in der Revisionsinstanz vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ausgetragen. Die Rechtsanwälte Dr. Rüping und Partner mbB sind legitimiert, bei jedem Verwaltungsgericht aller drei Instanzen aufzutreten.

    In Deutschland gibt es insgesamt 51 Verwaltungsgerichte. Die sieben niedersächsischen Verwaltungsgerichte sind die Verwaltungsgerichte Hannover, Braunschweig, Göttingen,  Osnabrück, Lüneburg, Stade und Oldenburg. Berufungsinstanz ist das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg.

    Der Bürger hat in unserem Rechtsstaat das Recht die Verwaltungsgerichte anzurufen, wenn er mit einem Verwaltungsakt oder einer sonstigen behördlichen Maßnahme, durch die er belastet wird, nicht einverstanden ist.

    Beteiligte verwaltungsgerichtlicher Verfahren sind Körperschaften des öffentlichen Rechts, Universitäten, Landesbehörden, Kommunen (Landkreise, Städte, Samtgemeinden, Gemeinden), Berufskammern und Wirtschaftskammern sowie Bauherren, Investoren und Unternehmer und nicht zuletzt Bürger im Verhältnis zur öffentlichen Hand.