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    Hochschulzulassungsrecht

    Das Hochschulzulassungsrecht befasst sich als Materie des Hochschulrechts mit der Hochschulzugangsberechtigung von Studienanfängern und Bewerbern für einen weiterführenden Studiengang.

    Das Hochschulzulassungsrecht im engeren Sinne kreist um die Mechanismen, mit deren Hilfe der Mangel an besonders nachgefragten und daher zulassungsbeschränkten Studienplätzen im Verhältnis zur Zahl der hochschulreifen Studienbewerber verwaltet wird. Die Zulassung wiederum ist Voraussetzung für die Immatrikulation in zulassungsbeschränkte Studiengänge und wird von den Hochschulen durch Immatrikulationsordnungen ausgeformt. In den Hochschulgesetzen und den Immatrikulationsordnungen werden auch die Voraussetzungen der Exmatrikulation geregelt, gegen die Studierende Rechtsbehelfe einlegen können.

    Zur Materie des Hochschulzulassungsrechts gehört sowohl die Zulassung im Zentralverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung zu den 1. Fachsemestern der Studiengänge Medizin, Zahnmedizin und Tiermedizin als auch die Zulassung zu sonstigen zulassungsbeschränkten Studiengängen und die hochschuleigene Zulassung zum Studium in höheren Fachsemestern in der Medizin, der Zahnmedizin und der Tiermedizin.

    Hochschulzulassungsrechtliche Streitigkeiten kreisen um das hochschuleigene Auswahlverfahren, die Auswahl bei der Zulassung zu höheren Fachsemestern und die innerkapazitäre und die außerkapazitäre Zulassung. 

    Die Rechtsanwälte Dr. Rüping und Partner befassen sich seit vielen Jahren im Auftrag mehrerer Universitäten sowohl in der Beratung als auch in der gerichtlichen Vertretung mit allen Fragen des Hochschulzulassungsrechts und verfügen aufgrund dieser Tätigkeit über umfassende Kenntnisse dieser verwaltungsrechtlichen Sondermaterie.