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Gerichtsverfahren

Nicht immer ist die gerichtliche Auseinandersetzung vermeidbar.

Körperschaften des öffentlichen Rechts, Städte und Landkreise, Universitäten Fachhochschulen und Fakultäten, Berufskammern und Ärzte, Gemeinschaftspraxen, Medizinische Versorgungszentren, Ambulante Pflegedienste, Alten- und Pflegeheime, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Heil- und Hilfsmittel-Erbringer, Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Universitätskliniken sowie zum Teil auch Verbände der Leistungserbringer werden verklagt und müssen ihre Rechte im Klagewege durchsetzen. Die Streitigkeiten über Rechtsfragen des öffentlichen Rechts, das heißt in der Rechtsbeziehung unter Körperschaften öffentlichen Rechts oder zwischen Bürger und Staat, werden vor den Verwaltungsgerichten ausgetragen.

Im Leistungserbringerrecht der Krankenversicherung (SGB V) und Pflegeversicherung (SGB XI) und in allen Belangen des Vertragsarztrechts sind die Sozialgerichte zur Entscheidung berufen.

Wenn auch prozentual in geringerem Umfang, führt uns unsere Tätigkeit auch vor die Zivilgerichte. Sie sind auch bei der Verklagung der öffentlichen Hand zuständig, wenn Amtshaftungsansprüche geltend gemacht werden. Im Vertragsarztrecht entscheiden die Zivilgerichte über Streitigkeiten aus Gemeinschaftspraxisverträgen, aus Kaufverträgen im Rahmen der Praxisnachfolge und etwa über wettbewerbsrechtliche Streitigkeiten zwischen konkurrierenden Leistungserbringern.

Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, unsere Mandanten bis zum rechtskräftigen Abschluss einer gerichtlichen Streitigkeit mit Gründlichkeit, Engagement und Kreativität zu vertreten.