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Rücknahme oder Widerruf der Approbation

Die Bundesärzteordnung regelt, welche Voraussetzungen vorliegen müssen, damit eine Approbation erteilt werden kann. Diese kann versagt werden, wenn der Antragsteller sich eines Verhaltens schuldig gemacht hat, aus dem sich seine Unwürdigkeit oder Unzuverlässigkeit zur Ausübung des ärztlichen Berufs ergibt oder er in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufs ungeeignet ist. Voraussetzung für eine Erteilung der Approbation ist außerdem die Ableistung der vorgeschriebenen Ausbildung, das Bestehen der ärztlichen Prüfung und das Vorliegen der für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschenSprache. Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Rücknahme der Approbation erfolgen, wenn bei ihrer Erteilung bestimmte Voraussetzungen nicht vorlagen. Falls nachträglich bestimmte Voraussetzungen entfallen, kommt ein Widerruf der Approbation in Betracht. In Niedersachsen ist für Rücknahme und Widerruf der Approbation der Niedersächsische Zweckverband zur Approbationserteilung (NiZzA) zuständig. Über die Rechtmäßigkeit entsprechender Bescheide entscheiden die Verwaltungsgerichte. Die in der Kanzlei Dr. Rüping und Partner mbB tätigen Fachanwälte für Verwaltungsrecht stehen Ärzten, Zahnärzten und Psychologischen Psychotherapeuten in allen approbationsrechtlichen Fragen zur Verfügung und vertreten diese sowohl gegenüber den zuständigen Behörden als auch in den verwaltungsgerichtlichen Verfahren.