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Ermächtigung

Die Ermächtigung ist der – im Vergleich zur Zulassung – beschränktere Status der Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung. Gemäß § 31 Ärzte-ZV werden (Krankenhaus-)Ärzte oder Psychotherapeuten für bestimmte Leistungen und in einem bestimmten Umfang für jeweils begrenzte Zeit zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung ermächtigt, wenn es dessen zur Abwendung einer bestehenden oder unmittelbar drohenden Unterversorgung bedarf. Daneben werden – namentlich im Bereich der Psychotherapie und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie – Ermächtigungen auch erteilt, wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein festgestellter lokaler oder qualifikationsbezogener Sonderbedarf nicht dauerhaft ist.

Die Ermächtigung wird zumeist auf zwei Jahre befristet; Verlängerungen sind zulässig, aber nur beanspruchbar, wenn der Bedarf weiterhin besteht. Gerade bei Erteilung einer Sonderbedarfs-Ermächtigung besteht die Gefahr, dass der Inhaber von neuen Zulassungen „überholt“ wird, so dass bei erneuter Beantragung der Ermächtigung ein Sonderbedarf nicht mehr festgestellt wird. Es muss deshalb stets kritisch geprüft werden, ob nicht der Bedarf dauerhaft erscheint und eine volle Sonderbedarfszulassung durchgesetzt werden kann.

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