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Krankentransportrichtlinien

Der Vertragsarzt entscheidet über die zwingende Notwendigkeit der Beförderung eines Patienten im Zusammenhang mit einer Leistung der Krankenkassen und wählt das erforderliche Transportmittel aus. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat dazu Richtlinien über die Verordnung von Krankenfahrten und Krankentransportleistungen und Rettungsfahrten erlassen, die für den Vertragsarzt verbindlich sind. Die bloße Krankenfahrt ist von dem qualifizierten Krankentransport zu unterscheiden, bei dem der Versicherte während des Transports einer fachlichen Betreuung oder der besonderen Einrichtungen eines Krankentransportwagens (KTW) bedarf. Rettungsfahrten im Rettungstransportwagen (RTW) sind für Notfallpatienten zu verordnen, deren Vitalfunktionen bedroht sind oder durch die besonderen Einrichtungen eines qualifizierten Rettungsmittels aufrecht erhalten werden müssen. Darüber entscheidet der Vertragsarzt über die Verordnung eines Transports im Rettungstransporthubschrauber und den Einsatz eines Notarztes im Notarztwagen (NAW) oder Notarzteinsatzfahrzeug (NEF). Maßgeblich für die ärztlichen Entscheidungen sind stets der Gesundheitszustand des Patienten und seine Gehfähigkeit.

Die Verordnung des Vertragsarztes ist auch für den Krankentransportunternehmer bindend. Er benötigt die in der Regel vorherige Verordnung, um die Leistung nach Maßgabe der Vergütungsvereinbarung mit den Krankenkassen abrechnen zu können.

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