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Medizinrecht für Krankenhäuser

Auf der Ebene des Medizinrechts konsultieren uns gerade wegen der Verbindung von Verwaltungsrecht und Medizinrecht Krankenhäuser in Fragen der Aufklärung ihrer Patienten und der Vertragsgestaltung im Verhältnis zu den Patienten, beispielsweise der Krankenhausaufnahmeverträge und der Wahlleistungsvereinbarungen.

Eine große Rolle hat für unsere anwaltliche Berufstätigkeit in den letzten Jahrzehnten das Engagement der Krankenhäuser auf dem ambulanten Sektor gespielt: Namentlich die Gründung und Erweiterung von Medizinischen Versorgungszentren, einschließlich der Sitzgewinnung durch Nachbesetzung und Verzicht zugunsten der Anstellung. Gleichermaßen in unser Tätigkeitsfeld fallen die ambulanten Leistungsformen bei Unterversorgung, die spezialärztliche Versorgung und die Ermächtigung von Krankenhausärzten.

Auch für die Krankenhäuser unter unseren Mandanten gilt es, Honorarfragen auf der Ebene der GOÄ und im vertragsärztlichen Zusammenhang auch des EBM zu klären; Honorarbescheide der Kassenärztlichen Vereinigungen bedürfen gerade mit Blick auf teilzeitangestellte Ärzte in MVZ und die Auswirkungen des Honorarverteilungsmaßstabes bzw. der Honorarverteilungsverträge einer kritischen Überprüfung. Immer wieder sind das Gebot der persönlichen Leistungserbringung ermächtigter Krankenhausärzte und angestellter Ärzte in Medizinischen Versorgungszentren, die sachlich rechnerische Berichtigung der Honorarabrechnung, die Plausibilitätsprüfung und die Wirtschaftlichkeitsprüfung ein auch öffentlich viel beachtetes Thema gewesen.

Wir vertreten die Interessen unserer Mandanten in Widerspruchsverfahren vor dem Berufungsausschuss oder der Kassenärztlichen Vereinigung und mit Anfechtungs- und Verpflichtungsklagen vor den Sozialgerichten.